Neurologie/Neuropsychologie

Die Neurologische Abteilung der Fachkliniken Hohenurach umfasst rund 160 Betten, die auf sechs Stationen verteilt sind.

Es werden vor allem Patienten behandelt, die einen Schlaganfall (Mangeldurchblutung des Gehirns oder Hirnblutung) erlitten haben, die sich einer Operation am Gehirn unterziehen mussten oder die an einer entzündlichen oder degenerativen Erkrankung des Nervensystems leiden, dazu zählen auch die Parkinson'sche Krankheit und die Multiple Sklerose.

Schließlich kommen Patienten mit Bandscheibenvorfällen oder Einengungen des Wirbelsäulenkanals zur Aufnahme, sofern diese Zustände mit einer Beeinträchtigung des Rückenmarks und/oder der Nervenwurzeln einhergehen.

Ein besonderer Schwerpunkt der Abteilung liegt auf dem Gebiet der neurogenen Sprech-, Stimm-, Schluck- und Sprachstörungen sowie neuropsychologischer Beeinträchtigungen, z. B. der Aufmerksamkeits-
regulation, der Wahrnehmung, des Gedächtnisses und der sogenannten Exekutivfunktionen.

Die Abteilung Neurologie ist über einen Kooperationsvertrag mit der Universität Tübingen verbunden, und der Chefarzt hat in Personalunion eine C3-Professur für Neurologische Rehabilitation an der Medizinischen Fakultät inne.

In diesem Rahmen wird unter anderem mit Hilfe moderner bildgebender Methoden (funktionelle Kernspintomographie, Ganzkopf-Magnetenzephalographie) untersucht, welche Strukturen des Gehirns an der Sprachverarbeitung und an emotionalen Reaktionen beteiligt sind.

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