Behandlung

Den Patienten der Neurologischen Abteilung steht ein umfassendes Angebot an rehabilitativen Maßnahmen zur Verfügung, um soweit wie möglich eine Wiedereingliederung zum Beispiel in den Beruf oder in das häusliche Milieu zu erreichen:

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage, physikalisch-medizinische Verfahren, Ergotherapie einschließlich Hilfsmittel-versorgung, Logopädie sowie neuropsychologische Diagnostik und Therapie unter Einsatz computergestützter Verfahren etc. Zur Verlaufskontrolle der in der Neurologischen Abteilung behandelten Patienten stehen Ultraschalltechniken (extra- und transkranielle Dopplersonographie, Duplex-Sonographie) und ein breites Spektrum neurophysiologischer Diagnostik zur Verfügung, z. B. Elektro-enzephalographie, Elektromyographie und Evozierte Potentiale.

Insbesondere Schlaganfall-Patienten weisen neben Ausfällen im neurologischen Bereich oft zusätzliche internistische und orthopädische Probleme auf. Durch die enge Kooperation mit den anderen Abteilungen des Hauses können diese Patienten umfassend medizinisch betreut und rehabilitiert werden.

Grundlage der Zusammenarbeit mit den Akutkliniken der Region und den Kostenträgern ist das Phasenmodell der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation. Vor diesem Hintergrund werden bevorzugt Patienten aufgenommen, die der Phase C (noch erhebliche pflegerische Hilfe im Alltag notwendig bei ausreichender Kooperationsfähigkeit im Rahmen rehabilitativer Maßnahmen) und der Phase D (Selbstständigkeit auf Stationsebene bei noch umfassendem Rehabilitationsbedarf) zuzurechnen sind.

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